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Utorok, 21. októbra 2014
Die Pest
Dátum pridania:20.08.2007Oznámkuj:12345
Autor referátu:monciciacik
 
Jazyk:NemčinaPočet slov:1 769
Referát vhodný pre:Stredná odborná školaPočet A4:6.3
Priemerná známka:3.00Rýchle čítanie:10m 30s
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Der Erreger
Der Erreger ist ein Bakterium namens Yersinia pestis (nach einem seiner Entdecker A. Yersini benannt) oder auch Pasteurella pestis genannt. Der Erreger ist die bekannteste Spezies aus der Familie der Brucellaceae. Sie sehen aus wie kleine plumpe Stäbchen. Sie können im Tierkörper (da auch Tiere die Pest bekommen können) Kapselbildung verursachen.

Die Krankheitsbilder

Die Pest tritt in drei Arten auf: die Beulen- oder Burbonenpest, die Lungenpest und die septikämische Pest. Die erstere wird durch Rattenflöhe übertragen, letztere durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch.

Die Beulenpest oder auch Burbonenpest hat ihren Namen durch die Vergrößerung der Lymphknoten erhalten, die wie „Beulen" (sog. Burbonen) auf der Haut zu sehen sind und auch eitern können. Diese Form stellt die häufigste und auch die mildeste Form da. Der sog. Primärbubo, d.h. Die erste "Beule" die sich nach Befall der Pesterreger bildet, ist häufig in der Leistenregion lokalisiert, da durch Flohbisse an den Beinen die Bakterien über die Lymphbahnen zuerst die Lymphknoten der Leistenregion erreichten. Von dort ausgehend ist ein Befall weiterer Lymphknoten oder gar eine Ausbreitung im Körper möglich. Die Inkubationszeit der Beulenpest beträgt zwei bis zehn Tagen, man erkennt sie an folgenden Symptome: Anschwellen der Lymphknoten, geschwollene Zunge, brennender Durst, hohes Fieber (von 40 bis 42°C), Schüttelfrost, unregelmäßiger Puls, oftmals heftigem Delirium, Störungen des Nervensystems, heftigen Kopfschmerzen, starren Blick, erbrechen, trockener Mund, erweiterte Pupillen, plötzlich auftretende Blutungen, psychische Störungen und besonders natürlich den etwa gänseeigrossen schwarzblauen Beulen. Die Überlebenschance liegen bei 40 bis 50%. Wird dies nicht behandelt, tritt nach einigen Tagen die Lungenpest ein.

Bei einem Befall der Lunge kommt es zur schwerwiegenden, auch für andere Menschen direkt ansteckenden Lungenpest. Sie kann von einer Beulenpest mit Ausbreitung der Bakterien auf dem Blutweg in die Lunge gelangen. Erfolgt die Ansteckung über Tröpfcheninfektion direkt von einem anderen Patienten mit Lungenpest so entsteht die primäre Lungenpest (ohne vorauszusehende Beulenpest). Zu Beginn der Erkrankung kommt es zu Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen. Im weiteren Verlauf entwickelt sich ein Husten mit blutigem Auswurf, zunehmende Atembeschwerden bis hin zum Schock und Atemstillstand. Die Lungenpest ist fast immer tödlich wenn sie nicht frühzeitig (innerhalb von 24 Stunden) mit Antibiotika behandelt wird.

Eine septikämische Pest tritt auf, wenn sich die Pestbakterien über den Blutweg weiter im Körper ausbreiten

kann es sehr schnell zu er Sepsis („Blutvergiftung") kommen. In sehr kurzer Zeit entwickelt sich hohes Fieber mit Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Schwindel im weitern Verlauf ein Kreislaufschock und innere Blutungen. Die Ausbreitung der Bakterien im ganzen Körper und die Absiedlung in unterschiedliche Organe können in kürzester Zeit zu einem lebensbedrohlichen Zustand führen.

Der Wirkungsmechanismus

Die Pest kommt in der Natur nur bei Nagetieren der zentralasiatischen Steppen vor. Durch die Blutaufnahme des Rattenflohes gelangt sie von dort in sein Magen-Darm-Kanal. Der Floh infizierte nun Haus- und Wanderratten, die in Gemeinschaft mit den Menschen lebten, wodurch die Übertragung auf den Menschen stattfand. Durch den Biss des Flohs gelangen die Bakterien in die Blutbahn des Menschen. Dort probieren Lymphknoten die Bakterien zu zerstören. Dadurch schwillt der Lymphknoten bis zur Faustgröße an und verfärbt sich dunkel. Wenn die Bakterien aus dem Lymphknoten ausbrechen, überschwemmen sie den ganzen Körper. Wenn sie sich vermehren produzieren sie ihr gefährliches Toxin. Dies zersetzt Gewebe und macht es zu einer einzigen geschwollenen, sulzigen Masse. Danach können auch die Lungen befallen werden. Der Tod tritt durch Luftknappheit und darauf folgendem Kreislaufversagen ein.

Bei direkt erworbener Lungenpest fehlen die charakteristischen Beulen, welche bei der Bubonenpest erst nach einigen Tagen auftreten.
 
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